WARNSCHUTZ / HI-VIZ

Als Antwort auf die zunehmende Frage nach spezifischem Schutz im Bereich von Arbeitskleidung, bildet die Warnschutz Kollektion einen umfassenden Teil an professioneller Arbeitskleidung. Weil bestimmte Berufe oft gewisse Risiken mit sich bringen, die einen angepassten Schutz benötigen, bietet Warnschutz den kompletten Schutz in verschiedenen Arbeitssituationen.

WARNSCHUTZBEKLEIDUNG 

Warnschutzbekleidung muss sowohl tagsüber als auch bei Dämmerung und nachts für eine bessere Sichtbarkeit des Trägers sorgen. Weil viele Arbeitsunfälle auf eine schlechte Sichtbarkeit zurückzuführen sind, dürfen wir die Wichtigkeit guter Warnschutzbekleidung nicht unterschätzen. Warnschutzkleidung ist für Personen, die auf öffentlichen Straßen arbeiten, auch gesetzlich vorgeschrieben. 

Die Warnschutzbekleidung für die gewerbliche Nutzung bietet einen auffälligen Schutz. Unsere Kollektion wird den strengsten Anforderungen hinsichtlich Styling, Funktionalität und Komfort gerecht. Sämtliche Modelle dieser Kollektion wurden nach EN ISO 20471:2013, der Norm für Warnschutzbekleidung, zertifiziert. 

Um bei Tag eine maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten, muss das Warnschutzkleidungsstück eine gewisse Fläche an fluoreszierendem Material aufweisen. Das heißt, je mehr fluoreszierendes und reflektierendes Material verwendet wird, desto sichtbarer ist die Kleidung und höher die Klasse, die dem Kleidungsstück zugeteilt wird, wobei die Klasse 3 die höchste Schutzstufe bildet. Eine große Fläche an qualitativ hochwertigen Reflexstreifen sorgt für eine bessere Sichtbarkeit im Dunkeln. Je höher der Rückstrahlwert dieser Streifen, desto höher die Sichtbarkeitsklasse. Alle Reflexstreifen der Warnschutzkollektion wurden geprüft, damit sie in der höchsten Rückstrahlwert-Klasse liegen.

Alles was Du über Warnschutzkleidung wissen musst

Durch EU-Norm geregeltes Design 
Das Design von Warnschutzkleidung wird durch die EU-Norm EN ISO 20471 geregelt. Sie schreibt vor, welche Farben zu verwenden sind, wo sich die reflektierenden Streifen befinden und welche Hinweise in den Kleidungsstücken enthalten sein müssen. Es gibt bestimmte Anforderungen an die Eigenschaften des Materials, um maximale Sichtbarkeit sicherzustellen und das Waschen ohne Verlust der Sichtbarkeit zu ermöglichen. Außerdem müssen die Kleidungsstücke auf eine bestimmte Art und Weise gestaltet sein, um maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten. 
 
Von ausgewählten Prüfinstituten getestet 
Wenn die Kleidungsstücke zusammen mit der Dokumentation zugelassen werden, wird ein Zertifikat ausgestellt, das bestätigt, dass sie die Anforderungen nach der Norm EN ISO 20471 erfüllen. Die Kleidungsstücke zeigen durch das CE-Kennzeichen an, dass sie zertifiziert wurden und Trage- sowie Pflegehinweise enthalten. 
 
Warnschutzkleidung wird in drei Klassen unterteilt 
Warnschutzkleidung wird je nach Sichtbarkeit in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Klassifizierung hängt hauptsächlich von den fluoreszierenden Bereichen und reflektierenden Flächen der Kleidung ab. 
 
  • Klasse 3: Sichtbarkeit am höchsten. Der gesamte fluoreszierende Bereich muss mindestens 0,8 m2 und die reflektierenden Streifen 0,2 m2 betragen. 
  • Klasse 2: Der gesamte fluoreszierende Bereich muss mindestens 0,5 m2 und die reflektierenden Streifen 0,13 m2 betragen. 
  • Klasse 1: Sichtbarkeit am geringsten. Der gesamte fluoreszierende Bereich muss mindestens 0,14 m2 und die reflektierenden Streifen 0,1 m2 betragen. 
 
Bei allen Klassen darf der Abstand zwischen den reflektierenden Streifen nicht größer als 10 cm sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Reißverschluss einer Jacke geschlossen sein muss. 
 
Kombination mit anderen Kleidungsstücken möglich 
Kleidungsstücke der Klassen 1 und 2 können miteinander kombiniert werden, daraus ergibt sich aber nicht automatisch Klasse 3. Für die Klasse 3 muss die gesamte fluoreszierende Fläche des Kleidungsstücks mindestens 0,8 m2 betragen. Kleidungsstücke verschiedener Farben können ebenfalls kombiniert werden. Sie müssen jedoch zusammen zertifiziert sein, damit ihre ganze Fläche berechnet wird, sonst gilt nur die Fläche von einem Kleidungsstück.
 
Gelb ist am besten sichtbar 
Die EU-Norm hat drei zugelassene Leuchtfarben festgelegt: Gelb, Orange und Rot. Das Zertifikat gibt an, dass die Kleidungsstücke zum Kombinieren zugelassen sind. Tests haben gezeigt, dass die Farbe Gelb zweimal so viel Leuchtkraft hat wie Orange oder Rot. Außerdem ist Gelb als einzige der drei Farben sowohl in direktem Sonnenlicht als auch in Natriumdampflicht, also dem Licht, das zum Beispiel in Tunneln verwendet wird, fluoreszierend. 
 
Reflektierende Streifen für Sichtbarkeit in der Nacht 
Fluoreszierende Farben verlieren im Dunkeln ihre Leuchtkraft. Daher sind die Kleidungsstücke mit reflektierenden Streifen versehen, die das Licht von Fahrzeugscheinwerfern im Dunkeln reflektieren. Dank reflektierender Streifen an den Beinen kann der Träger aus größerer Entfernung gesehen werden